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Validität
Gültigkeit, Übereinstimmung von Befragungsergebnissen mit den Verhältnissen der Realität.

 

Variabilitätskoeffizient
auch Variationskoeffizient genannt. Gibt an, wie groß die Streuung S im Vergleich zum Mittelwert ist. Die Relativierung ist notwendig, wenn Variable mit deutlich verschiedenen Mittelwerten ihrer Streuung verglichen werden sollen.

 

Variable
ist eine Größe, die unterschiedliche Werte annehmen kann (Abhängige Variable).

 

Varianz
ist neben dem Erwartungswert ein wesentlicher Parameter für Verteilungen. Die Varianz ist ein Maß für die Streuung einer Zufallsvariablen x um ihren Erwartungswert. Die Varianz einer diskreten Zufallsvariablen erhält man, indem man das Quadrat jeder Abweichung mit der zugehörigen Wahrscheinlichkeit p multipliziert und alle diese Produkte addiert.

 

Varianzanalyse
ist ein Verfahren der multivariaten Statistik zur Untersuchung der Mittelwertunterschiede zwischen Gruppen normalverteilter Daten. Dabei kann die Gruppierung des Datenmaterials nach einem oder nach mehreren Gesichtspunkten erfolgen, z. B.: "Sind die Unterschiede bezüglich der Lesedauer bei Zeitschriftenabonnenten bedeutsam hinsichtlich der Jahreszeit?" Die Gruppierungsgesichtspunkte sind in diesem Fall:
1. Lesedauer
2. Jahreszeiten.
Die Varianzanalyse überprüft solche und ähnliche Hypothesen auf ihre Bedeutsamkeit hin (Sigma, Multivariate Analysen, Normalverteilung).

 

Verbale Skala
Skala zur Erhebung von Einstellungen oder Verhaltensweisen anhand einer Wortreihe, z. B. regelmäßig, häufig, gelegentlich, selten, nie (Numerische Skala, Lesehäufigkeit, Skalen).

 

VerbraucherAnalyse (VA)
Single-source-Untersuchung, die bei ca. 23.000 (VA 97) repräsentativ ausgewählten Personen deren Mediaverhalten, Konsumverhalten, Besitzmerkmale, Kaufabsichten, Produktinteresse, Freizeitverhalten, psychologische und demografische Merkmale ermittelt. Die Werbeträgerreichweiten sind den in der AG.MA ermittelten Daten angepaßt.

 

Verbraucheranteil
oder Verwenderanteil ist der Prozentsatz der Personen einer Grundgesamtheit, die ein Produkt oder einen Gegenstand verbrauchen oder verwenden (Marktanteil).

 

Verifikation
Nachprüfung mit dem Ziel des Wahrheitsbeweises, in der Marktforschung die Überprüfung aufgestellter Hypothesen durch empirische Erhebungen (Falsifikation).

 

Verstädterungszonen
Randzonen von Großstädten, Boustedt.

 

Verteilung
Eine Zufallsvariable ist dann vollständig charakterisiert, wenn von ihr nicht nur alle Werte, die sie annehmen kann, bekannt sind, sondern auch die Wahrscheinlichkeit für jeden einzelnen dieser Werte. Es ist dann die Verteilung der Zufallsvariablen gegeben. Die grafische Darstellung der Verteilung erfolgt, indem auf der Abszisse die einzelnen möglichen Werte und auf der Ordinate die zugehörigen Wahrscheinlichkeiten als Säulen abgetragen werden.

 

Verteilungsfunktion
auch Summenfunktion genannt. Sie leitet sich direkt aus der Verteilung einer Zufallsvariablen ab und gibt die Wahrscheinlichkeit dafür an, daß die Zufallsvariable kleiner als ein beliebig vorgegebener Wert ist.

 

Vertrauensbereich
Mutungsbereich.