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Obligatorische Medien
sind Werbeträger, die aus besonderen Gründen vom Werbungtreibenden als so wichtig erachtet werden, daß sie ohne Rücksicht auf ihr Abschneiden bei der allgemeinen Media-Auswahl in jedem Falle belegt werden sollen.

 

Oligopol
(griechisch: Verkauf durch wenige) diejenige Marktform, bei der auf der Seite des Angebots und/oder der Nachfrage nur wenige große Nachfrager bzw. Anbieter auftreten (Monopol, Polypol).

 

Omnibusbefragung
Mehr-Themen-Umfrage.

 

Operations Research
u. a. auch Unternehmungsforschung genannt, ist im wesentlichen durch folgende Hauptmerkmale beschrieben:
1. Das Erkenntnisgebiet der OR ist das Funktionieren komplexer Systeme von Menschen, Maschinen, Gütern und Anlagen.
2. OR erfaßt die zu untersuchenden realen Verhältnisse in abstrakter Form, d. h. durch Abbildung eines zugrunde liegenden Systems in einem mathematischen Modell.

 

Opinion Leader
Meinungsführer; Bezeichnung für Personen oder Personengruppen, welche einen unmittelbaren oder mittelbaren Einfluß auf die Meinungen anderer haben. Der exakte empirische Nachweis solcher Meinungsführer ist noch verhältnismäßig selten erbracht worden. Die vorliegenden Forschungsergebnisse zeigen aber, daß dieser Begriff nicht schichtabhängig ist, Meinungen also nicht von "oben" nach "unten" absinken. Für die Werbeforschung ist das Konzept des Opinion Leaders insofern interessant, als diese Meinungsführer besonders wichtige Schlüsselgruppen für werbliche Beeinflussung darstellen können.

 

Opportunity to see
(Kurzform: OTS) "Möglichkeit zu sehen", entspricht etwa dem Begriff Werbeträgerkontakt (Kontakt).

 

Optimierung
Etwas so günstig wie möglich machen. Mathematisch gesehen: Maximierung bzw. Minimierung unter Nebenbedingungen. Der Begriff der Optimierung wird im Media-Bereich für einen Planungs-Vorgang verwendet, der -unter Einsatz leistungsfähiger Datenverarbeitungsanlagen -das Ziel hat, aus einer Reihe von Werbeträgern unter einschränkenden Nebenbedingungen (z. B. Etatsumme, Mindest-Kontakt-Häufigkeit) die für die genau definierte Zielsetzung günstigste Kombination und Belegungshäufigkeit zu ermitteln.

 

Optimierungskriterien
steuern in Konstruktionsprogrammen, vergleichbar den Zielfunktionen bei mathematisch formulierbaren Operations-Research-Problemen, den Prozeß der Plankonstruktion. Solche Optimierungskriterien, die im Normalfall vom Programm dazu benutzt werden, Maxima mit Nebenbedingungen zu finden, stellen z. B. Grenznutzen, Reichweiten und Wirkungsgrößen dar.

 

Ordinate
Senkrechte Achse im rechtwinkligen, ebenen Koordinatensystem. Genauer Ordinatenachse (Abszisse).