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Near Coincidental Methode
Befragungstechnik, die sich nicht auf Erinnerungsleistungen von Personen verläßt, sondern unmittelbar gegenwärtiges Verhalten und Einstellung ermittelt (Seherqualität).

 

Netto-Reichweite
Anzahl der Personen, die von einer Werbeträger-Kombination mindestens einmal erreicht werden (Brutto-Reichweite). Dabei werden Doppel-und Mehrfachkontakte nicht berücksichtigt; in die Berechnung der Netto-Reichweite geht jede Person nur einmal ein, egal wie viele Kontakte auf sie entfallen (interne und externe Überschneidungen).

 

Netzplantechnik
Anwendungsbereich der sogenannten Graphentheorie. Die N. dient hauptsächlich der Terminplanung. Dabei werden komplexe Projekte in einzelne Vorgänge zerlegt (z. B. Arbeitsgänge) und diese nach ihrer technologischen Aufeinanderfolge zu einem Netzplan zusammengesetzt. Bekannte Methoden sind:
· CPM (Critical Path Methode)
· PERT (Programm Evaluation and Review Technique)
· MPM (Metra Potential Methode)

 

Non-Linear-Programming
Im Gegensatz zum Linear Programming werden hier Modelle behandelt, die nicht ausschließlich lineare Relationen beinhalten. Ein typisches Beispiel für eine nichtlineare Relation ist die "logistische" Kontaktbewertungskurve.

 

Normalverteilung
Die Normalverteilung ist die bekannteste Verteilung. Nach ihrem Entdecker, C.F. Gauß, heißt sie auch Gauß'sche Verteilung. Sie stellt gleichsam ein Naturgesetz dar, weil die Summe unabhängig verteilter Zufallsvariabler im Grenzfall (d. h. bei hinreichender Anzahl) normalverteilt ist. Daher beruhen auch viele statistische Tests auf der Annahme einer Normalverteilung (Meßgrößen setzen sich meistens zusammmen aus unabhängigen Einflußgrößen) (Unabhängigkeit).

 

Nullhypothese
unterstellt, daß Differenzen in den Ergebnissen unterschiedlicher Messungen nur zufällig sind, also daß kein signifikanter Unterschied besteht. Das Gegenteil wird als sogenannte Alternativhypothese formuliert.

 

Numerische Skala
Skala zur Erhebung von Einstellungen oder Verhaltensweisen anhand einer Zahlenreihe. Bei der Erhebung der Kumulation von Leserschaften hat sich die numerische Skala in Deutschland gegenüber der verbalen Skala durchgesetzt (Skala, Lesefrequenz).

 

Nutzer pro Ausgabe
ist die Ausdehnung des Begriffes Leser pro Ausgabe auf alle Medien. Der NpA bezeichnet damit die durchschnittliche Nutzerschaft einer durchschnittlichen Ausgabe eines bestimmten Mediums, also die Reichweite nach einer Einschaltung.

 

Nutzungsintensität
Die Nutzungsintensität gibt an, in welchem Umfang z. B. die Leser einer Zeitschrift einzelne redaktionelle Beiträge bzw. auch spezielle Anzeigenseiten beachtet und gelesen haben. Sie wird ermittelt durch einen Copy-Test in Verbindung mit einer Skala, die Abstufungen von "ganz gelesen" bis "überhaupt nicht beachtet" enthält. Es sind inzwischen Verfahren entwickelt worden, durch die die Nutzungsintensität bei Stichtagserhebungen durch Schätzungen anhand von numerischen Skalen oder absoluten Seitenangaben erhoben werden kann (Stichtagsbefragung).

 

Nutzungswahrscheinlichkeit
gibt die Wahrscheinlichkeit von Medienkontakten für Personen an (Lesewahrscheinlichkeit).