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Image
Gesamtheit aller Vorstellungen und Einstellungen gegenüber einem Produkt, einer Marke, einem Medium usw. Die Kenntnis dieses lmages ist für jede Marktstrategie eine wichtige Voraussetzung. Qualitative Analysen haben gezeigt, daß die verschiedenen Werbeträger auch unterschiedliche Images haben. Über einen Zusammenhang von Werbeträgerimage und Werbemittelwirkung gibt es allerdings bis jetzt nur wenig gefestigte Hypothesen.

 

Impressum
Der presserechtlich vorgeschriebene Vermerk in einer Druckschrift über das Unternehmen, den Herausgeber, Redakteure sowie über Leitende Angestellte, die für den Inhalt, für Anzeigen und Vertrieb verantwortlich sind.

 

Index
Meist auf die Meßzahl 100 festgesetzte Basisgröße, nach der sich dann die Index-Größen anderer Werte errechnen. Der Index dient allgemein dazu, Verhältnisse leichter sichtbar zu machen und Vergleiche zu ermöglichen, die bei den Originalwerten unübersichtlich wären.

 

Individual-Panel
Meist schriftliche, wiederholte Befragung einer Stichprobe von Personen, die nur über ihr eigenes Verhalten berichten. Das Individual-Panel wird angewandt in der Verbrauchsforschung und auch in der Leserschaftsforschung. Beim Individual-Panel bereitet es zum Teil besondere Schwierigkeiten, bestimmte Gruppen der Bevölkerung, zum Beispiel junge Männer, zu einer kontinuierlichen Berichterstattung zu bringen (Panel, Haushalts-Panel).

 

Information
Grundbegriff der Informationstheorie, welcher auch für die Werbeforschung und den Nachweis der Werbewirkung von zentraler Bedeutung ist: Werbung vermittelt Informationen, und es läßt sich messen, in welchem Ausmaß diese Informationen tatsächlich den Empfänger erreichen. Die Bedeutung der Informationstheorie für die Werbeforschung nimmt von Jahr zu Jahr zu (Lernen, Kommunikation, Werbebotschaft).

 

Instruktionen
Operationsanweisung, Befehl. Diese Begriffe bezeichnen die Anweisung an die Maschine eine bestimmte Operation auszuführen. Das gesamte Programm, das die Verarbeitung von Daten in der Anlage steuert, ist eine Folge von Instruktionen.

 

Intermedia Selektion
Die quantitative Bewertung von Media-Mixplänen ist mit dem Datenbestand der MA/VA möglich. Das erste dafür einsetzbare Evaluierungsprogramm ist SAP-MIX.

 

Intermedia-Vergleich
Bewertung und Vergleich der Werbewirkungen in verschiedenen Medien. Dieser qualitative Intermedia-Vergleich ist bisher nur in Ansätzen möglich, z.B. im Aufzeigen und Abwägen der unterschiedlichen Wirkweisen. Für einen vollständigen Intermedia-Vergleich fehlt es für die einzelnen Medien bisher immer noch an Bewertungsmaßstäben, die zudem der jeweiligen Problemstellung angemessen sein sollten (Marktmechanik).

 

Interne Überschneidung
Überschneidung innerhalb der Nutzerschaft mehrerer Ausgaben eines Mediums. Die dadurch bei einigen Nutzern entstehenden Mehrfachkontakte dürfen zur Ermittlung aller erreichten Personen nur einmal verrechnet werden (externe Überschneidung). Der Grad interner Überschneidungen wird in starkem Maße durch den Anteil regelmäßiger Nutzer eines Mediums bestimmt.

 

Intervenierende Variable
auch Hintergrundvariable. Variable, die einen Zusammenhang zwischen 2 anderen Variablen bewirkt, aber häufig nicht erfaßt werden kann. Z. B. besteht ein Zusammenhang zwischen Leseort und Werbewirkung, der durch die Lesedauer als intervenierende Variable verursacht wird.

 

Interview
Im allgemeinen mündliche Befragung anhand eines vorgegebenen Fragebogens. Die Qualität eines solchen Interviews ist abhängig von zwei Faktoren: Der Schulung und Erfahrung des Interviewers und der Qualität des Fragebogens bzw. Gesprächsleitfadens.

 

IPA plus
Vermittlung für Fernsehwerbung GmbH Vermarktungsgesellschaft für RTL, RTL 2 und TRT.

 

IPA-Methode
ist eine nach dem IPA (= Institute of Practitioners in Advertising) benannte Methode zur Erhebung der Leser pro Nummer (LpN). Während in den Untersuchungen bei der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA) bis 1965 für die Erhebung des LpN die Fragestellung: "Haben sie in den letzten sieben Tagen (Erscheinungsintervall) den/die ... (Titel) gelesen oder durchgeblättert?" verwendet wurde, lautete die ab 1966 verwendete IPA-Fragestellung: "Wann haben Sie den/die ... (Titel) zuletzt gelesen oder durchgeblättert?" Dieser wesentliche Teil der IPA-Methode wird angewendet, um realere Leserschaften und damit "härtere" Reichweiten zu erhalten.

 

Irrtumswahrscheinlichkeit
ist die Wahrscheinlichkeit eines Irrtums beim Testen der Nullhypothese bzw. bei Festlegung von Mutungsintervallen (Signifikanzniveau).

 

Item
in der Testpsychologie Bezeichnung für Einzelaufgaben im Rahmen von Experimenten oder Testverfahren, in der Marktforschung auch verwendet für die einzelnen Antwortmöglichkeiten oder Punkte von Listenvorlagen (Guttman-Skala, Eigenschaftszuordnung, Test).

 

Iteratives Verfahren
Konstruktions-Technik von Media-Selektions-Programmen, bei der, aufbauend auf Kandidaten-Medien (oder einem gegebenen Kernplan), ein oder mehrere Pläne konstruiert werden, indem "schrittweise" Pläne nach den gegebenen Kriterien konstruiert und die jeweils beste(n) Lösung(en) zum Ausgangspunkt weiterer Iterationen gemacht werden (Konstruktionsprogramme).

 

IVW
ist die "Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V" Sie ist eine Gemeinschaftseinrichtung des Zentralausschusses der Werbewirtschaft (ZAW) und steht allen in der Werbung tätigen Firmen und Personen zur Verfügung. Sie hat den Zweck, einheitliche Berichte der Verlage über die Verbreitung ihrer Werbeträger entgegenzunehmen, zu überprüfen und die festgestellten Ergebnisse zu veröffentlichen.