Neue Herausforderung gesucht?
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NEU. Die MAIS-Studie 2010/2011

Wie, wann und wie oft nutzen Ärzte Ihre Praxis-EDV? Wie wird Werbung wahrgenommen, akzeptiert und genutzt?  Empfiehlt der Arzt OTC-Produkte und falls ja: wie? Entscheidende Antworten auf diese Fragen zur Beurteilung der Arzt-EDV im Arbeitsalltag des Arztes liefert die aktuelle MAIS-Studie (Marktanalyse Arzt-Informations-Systeme)!

Die Ergebnisse aus ca. 2.500 Rückläufern liegen nun vor

Schröder+Kern hat im 4. Halbjahr 2010 bereits zum 3. Mal in Kooperation mit MW Office die anbieterübergreifende und unabhängige Nutzungsstudie bei allen ndgl. Ärzten zu Arzt-Informations-Systemen (AIS) durchgeführt.

Ziel der MAIS-Studie ist die Verbesserung der Daten- und Entscheidungsgrundlage für Marketingverantwortliche aus der Pharmaindustrie in Bezug auf Arzt-Informations-Systeme und Arzneimitteldatenbanken. Zudem dient die Studie den Anbietern der AIS zur Weiterentwicklung ihrer Programme.

Inhalt der Befragung war die Häufigkeit und die Art und Weise der Nutzung der AIS durch den Arzt.

Befragt wurden nahezu alle niedergelassenen Ärzte, die ein Arzt-Informations-System nutzen. Auf Basis von ca. 2.500 Rückläufern der Fragebogenaktion (aus einer Beilage bei den Updates der AIS) liegen nun wieder aktuelle und valide Daten zur Nutzung der AIS durch die niedergelassenen Ärzte vor.


Die Ergebnisse weisen auf eine erstaunlich intensive Verwendung der AIS durch die Ärzte hin. So geben fast 90% der Ärzte an, Ihre Praxis-EDV bei jedem Patienten zu benutzen:


Dass fast jeder Arzt sein Praxis-EDV sehr häufig oder häufig für Arzneimittelverordnungen nutzt ist nicht verwunderlich. Hochinteressant ist der Wert von 73% der Ärzte, die sehr häufig/häufig Arzneimittelinformationen über die AIS recherchiert.  Dieser Wert ist im Vergleich zu 2006 und 2007 um 20% gestiegen, was sicherlich durch das gesteigerte Bedürfnis nach Arzneimittelinformationen durch gesetzliche Regelungen zurückzuführen ist.

 

Auch die Annahme, dass Verordnungen zu einem Großteil aus der Hausapotheke (der vom Arzt selbst zusammengestellten Übersicht seiner bevorzugten Verordnungen) getätigt werden, wird von der MAIS-Studie widerlegt. Die Ergebnisse zeigen, dass Folgeverordnungen häufig aus der Karteikarte getätigt werden und zudem sehr häufig die Arzneimitteldatenbank herangezogen wird:

Darüber hinaus gibt die MAIS-Studie interessante Aufschlüsse darüber, ob Ärzte eigentlich selbst mit den AIS verordnen, wie nach Präparaten gesucht wird und über die Einstellung zur Werbung in AIS.

Erstmals mit der MAIS-Sudie erhoben sind zudem sehr aufschlussreiche Erkenntnisse zur Empfehlungspraxis bei nicht verordnungsfähigen OTC-Arzneimitteln.

 

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